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Partnerschaftsverein Baden-Baden

Jalta: Sergej Braiko führt Amtsgeschäfte

Jalta

Der Stadtrat von Jalta hat Sergej Braiko einstimmig zum Ersten Bürgermeister der Baden-Badener Partnerstadt gewählt.

Braiko war bis 2010 Jaltas Oberbürgermeister und gehörte danach als Abgeordneter dem Parlament in Kiew an. Bis zur Wahl des neuen Oberbürgermeisters am 14. September führt Braiko, der mehrfach in Baden-Baden war, die Amtsgeschäfte des Oberbürgermeisters.

Derzeit stagniert der Tourismus in Jalta. Dabei spielt die wiedereingeführte Visapflicht eine Rolle. Vor etwa fünf Jahren hatte die Ukraine die Visapflicht erst aufgehoben. Ausschlaggebend für den stagnierenden Tourismus ist auch die Sperrung des Flughafens Simferopol, dem einzigen Flughafen der Krim. Nur Flüge von Simferopol nach Moskau sind dreimal täglich möglich. Das Krim- Parlament in Simferopol bemüht sich darum, Krimtouristen von der Visapflicht zu befreien. Mit der Eingliederung der Krim an Russland wurde auf der Krim die „russische Zeit“ eingeführt. Der Zeitunterschied beträgt zwei Stunden zur mitteleuropäischen Zeit.

Der russische Staatspräsident besuchte inzwischen die auf der Krim gelegenen Städte Simferopol und Sewastopol. Dabei informierte er die Bevölkerung über die wesentlichen Veränderungen nach der Eingliederung an Russland.

Die französische Stadt Nizza, eine italienische Stadt und die israelische Stadt Elat, die bisher wie Baden-Baden mit Jalta eine Partnerschaft pflegen, haben der Stadt Jalta nach dem Referendum mitgeteilt, dass sie sich für eine Fortführung der Partnerschaft mit der nun russischen Stadt Jalta ausgesprochen haben.