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Partnerschaftsverein Baden-Baden

Hochwasserkatastrophe in Moncalieri – Mergen und Benicke rufen zu Spenden auf

Die norditalienische Partnerstadt Moncalieri wurde vor einer guten Woche von einem heftigen Unwetter heimgesucht. Etwa 40 Prozent der tiefergelegenen Stadtteile standen meterhoch unter Wasser. Rund 3000 Bürger mussten vorübergehend evakuiert werden, fast alle sind wieder zurück in ihren Häusern, doch die Schäden sind groß. Oberbürgermeisterin Margret Mergen hat gemeinsam mit Lutz Benicke vom Partnerschaftsverein zu Spenden aufgerufen.

Die Fotos zeigen die Situation während und nach dem Hochwasser. Inzwischen ist das Wasser wieder zurückgegangen. Die Fotos sind rechtefrei.
Foto 1:
Das Wasser stand teilweise über 1 Meter hoch in den Straßen.
Foto 2:
Kräfte der Feuerwehr im Einsatz.
Foto 3:
Ein Neubaugebiet unter Wasser.
Foto 4:
Das Aufräumen beginnt, alles ist noch voller Schlamm. Viele Gegenstände aus den überfluteten Häusern müssen zum Sperrmüll.

Was war geschehen? Der Fluss Po, der die Stadtgrenze zwischen Moncalieri und der benachbarten Stadt Turin bildet, trat nach extremen Niederschlägen über die Ufer. Acht Meter zeigte der Hochwasserpegel des Po, dessen Wasserhöhe normalerweise zwei Meter beträgt. Auch das Flüsschen Chisola, das direkt bei Moncalieri in den Po mündet, führte enorme Wassermassen mit sich.

In den flussnahen Ortsteilen Moncalieris standen zahlreiche Keller, aber auch Wohnungen unter Wasser. Die Schäden sind groß: Häufig sind die über viele Stunden dem Wasser ausgesetzten Möbel und Matratzen nicht mehr zu verwenden. Das Holz ist aufgequollen und in allen Ritzen steckt der Schlamm, den der Po mit sich führte.

Oberbürgermeisterin Margret Mergen und der Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Lutz Benicke, rufen deshalb zu Geldspenden für die besonders stark Betroffenen in Moncalieri auf. Mergen betont: "Wir sollten vor allem denjenigen helfen, die es besonders stark getroffen hat. Nicht alles ist über die Versicherungen abgedeckt und bei Weitem nicht jeder kann auf Ersparnisse zurückgreifen."

Lutz Benicke fügt hinzu: "Das Rathaus in Moncalieri hat ein Spendenkonto eingerichtet. Mit Bürgermeister Paolo Montagna und seiner Stellvertreterin Laura Pompeo stehen wir in Verbindung. Ich weiß, dass gerade auch betroffene Familien jeden Euro dankend brauchen können."

Die Stadt Moncalieri hat ein Spendenkonto bei der Bank "Unicredit Banca" eingerichtet bei (IBAN: IT81H 02008 20097 00000 1828 028, BIC: UNCRITM1DF0). Empfänger der Spende ist die "Citta di Moncalieri (deutsch: Stadt Moncalieri), als Spendenzweck ist "Alluvione 2016" (deutsch: Überschwemmung 2016) hinzufügen. Bei dieser SEPA-Zahlung entstehen keine höheren Bankgebühren als bei einer Inlandsüberweisung. Spendenbescheinigungen sind nicht möglich. Für weitere Fragen steht Petra Heuber-Sänger, Telefon 07221/93-2006, E-Mail petra [PUNKT] heuber-saenger |ÄT| baden-baden [PUNKT] de zur Verfügung.

Aktuelle Fotos zur Hochwasserkatastrophe in Moncalieri und Presseausschnitte finden sich auf der städtischen Internetseite

Die Städtepartnerschaft mit Moncalieri besteht bereits seit 1990. Die 56.000 Einwohner zählende Stadt liegt im Herzen der nordwestitalienischen Region Piemont und grenzt an die Metropole Turin. Der Ursprung der Städtepartnerschaft geht auf den 1458 in Moncalieri verstorbenen Seligen Bernhard von Baden zurück. Als Patron der Stadt wird der badische Fürst von den Einheimischen bis heute tief verehrt. Mit einem Schloss der Savoyer, der historischen Innenstadt mit Kirchen und Palazzi und dem dort alljährlichen Bernhardusfest lockt Moncalieri zahlreiche Besucher an.

Baden-Baden pflegt einen engen Kontakt mit Moncalieri. Jährlich gibt es eine Bürgerreise des Partnerschaftsvereins, die meist schnell ausgebucht ist. Zuletzt war eine Delegation aus Moncalieri Ende September zur Verabschiedung von Erstem Bürgermeister Werner Hirth in Baden-Baden.