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Partnerschaftsverein Baden-Baden

Bilderbuchwetter in Moncalieri – Bürgerreise mit 45 Teilnehmern besucht Partnerstadt

Kaum ausgeschrieben, war die Bürgerreise wenige Tage später bereits ausgebucht: Der Reisebus für in Baden-Badens norditalienische Partnerstadt Moncalieri und in das Piemont war mit 45 Teilnehmern voll besetzt.

Die fünftägige Bürgerreise des Partnerschaftsvereins unter der Leitung von Gerhard Nonnenmann fand dieses Jahr einen Monat später als die vergangenen Jahre statt. Auf der Hinfahrt wurde das am Lago Maggiore gelegene Felsenkloster Santa Caterina del Sasso angesteuert, wo eine Benediktinerin die Anlage sachkundig erläuterte. Am nächsten Tag ging es nach Turin, wo nach geführten Besuchen durch das Museum für Orientalische Kunst und die Basilika della Consolata genug Zeit eingeräumt wurde, um die Turiner Innenstadt zu erkunden. Am späten Abend besuchten die Baden-Badener die Innenstadt Moncalieris. Dort herrschte bis Mitternacht reges Treiben, denn das Internationale Jazz-Festival lockte Hunderte von Zuhörern an.

Tags darauf fuhr die Reisegruppe in das Tal der Waldenser nach Torre Pellice in die Seealpen, Sitz der Synode der Waldenser in Italien. Vormittags ging es in ein Seitental nach Angrogna, wohin sich die Waldenser in vergangenen Jahrhunderten zurückziehen mussten, um ihre Religion ausüben zu können. Dies geschah dort in einer bewachten abgelegenen Höhle. Am Spätnachmittag ging es nach Pinerolo, wo nicht nur typisch italienische Spezialitäten erworben, sondern auch verkostet werden konnten.

In die Weinregion Langhe ging es am vorletzten Reisetag zu einer Stadtführung in Alba und dann nach Barolo, Ort des Königs der Weine schlechthin. Dort durfte der Besuch des innovativ gestalteten Weinmuseums oder des Korkenziehermuseums nicht fehlen. Anschließend ging es in das nahegelegene Weingut Fontana Fredda, bekannt als größtes Weingut im Piemont, wo nach einer sachkundigen Führung durch die riesigen Weinkeller auch eine Verkostung auserlesener Weine auf dem Programm stand. Den kulinarischen Abschluss bildete auf den Höhen der Langhe in Roddino ein 12-gängiges Menu mit ausgesuchten piemontesischen Spezialitäten.

Am Rückreisetag wurde ein längerer Aufenthalt in Aosta eingelegt. Dort konnten Relikte römischer Vergangenheit besichtigen, bevor die Überquerung der Alpen durch den Tunnel des Großen Sankt Bernhard erfolgte. Am Genfer See, unweit der mondän anmutenden Stadt Montreux, wurde das Schloss Chillon, vormals wichtiger strategischer Sitz der Savoyerdynastie, besucht. Dieses beeindruckende und majestätische Schloss, dessen Anfänge bis in das 12. Jahrhundert zurückreichen, ist übrigens mit durchschnittlich über 1000 Besuchern täglich die meistbesuchte historische Stätte in der Schweiz.

Der Reisetermin im Spätjahr entpuppte sich als Volltreffer, denn die Teilnehmer wurden nicht nur mit traumhaftem Wetter und einem bezaubernden herbstlichen Farbenspiel der Natur, sondern auch durch ein abwechslungsreiches und anspruchsvolles Reiseprogramm belohnt. So ist es für den Partnerschaftsverein nicht verwunderlich, dass bereits für die Reise im nächsten Jahr zahlreiche Vormerkungen vorliegen.