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Partnerschaftsverein Baden-Baden

Lohnenswerter Besuch in Jalta

Der Wettergott meinte es mit den Teilnehmern der Bürgerreise in die ukrainische Partnerstadt Jalta besonders gut. Ein zauberhaftes Wetter hatten die Reisenden mit Reiseleiter Gerhard Ell vom ersten bis zum letzten Tag. Das Schwarze Meer lockte mit Temperaturen weit über zwanzig Grad zum Baden.

Das Reiseprogramm war abwechslungsreich: Am ersten Tag lernten die Baden-Badener auf einer Busrundfahrt die Sehenswürdigkeiten Jaltas kennen. Besonders beeindruckt waren sie vom Liwadija-Palast, einst Sommerresidenz des russischen Zaren. Berühmt wurde das Schloss im Februar 1945, als in ihm die Jalta-Konferenz stattfand: Stalin, Churchill und Roosevelt beschlossen über die Teilung Deutschlands nach einem verlorenen Krieg. Die Räumlichkeiten sind bis heute unverändert.

Imposant empfanden die Teilnehmer die Alexander-Newskij-Kathedrale und das Anton-Tschechow-Haus. Darin findet man die Räume so vor, wie Tschechow sie einst bewohnte. Seine Weiße Datscha wurde in Jalta ein Treffpunkt für Künstler und Intellektuelle.

Das Massandra-Schloss diente Stalin als ehemalige Datscha. Dort beherbergte der russische Diktator ausländische Staatsgäste. Er selbst soll aber nie im Schloss übernachtet haben, weil es dort angeblich spuken solle. Von der Qualität der Massandra-Weine überzeugte sich die Reisegruppe bei einem Besuch. Die Weine sind insbesondere als Dessertweine berühmt.

Weitere Höhepunkte waren die Tagesausflüge nach Sewastopol und Bachtschissaray: Auf einer der schönsten Küstenstraßen Europas gelangten die Baden-Badener mit dem Bus in den Heimathafen der Schwarzmeerflotte, Sewastopl. Nach einem Museeumsbesuch ging es per Boot zur erlebnisreichen Hafenrundfahrt.

Sehenswert ist die Hochburg der Krimtataren in Bachtschissaray. Die Teilnehmer besichtigten den Khanspalast und genossen ein typisch tatarisches Mittagessen. Es folgte der Besuch des in Felsen eingelassenen Maria-Himmelfahrts-Klosters.

Weiterer Höhepunkt der Bürgerreise war ein großer Empfang von Oberbürgermeister Sergej Brajko im Rathaus Jaltas. Der Grund: Die Partnerschaft zwischen Jalta und Baden-Baden besteht inzwischen seit 10 Jahren. Auch Oberbürgermeister Wolfgang Gerstner ließ es sich nicht nehmen und reiste zu diesem Termin nach Jalta, um den Feierlichkeiten beizuwohnen (Bericht folgt).

Die Teilnehmer haben die Partnerstadt Jalta, die Partnerschaft besteht dieses Jahr bereits zehn Jahre, als Perle der Krim kennengelernt. Nicht ohne Grund wird die Schwarzmeerküste auf Grund ihres Breitengrades, ihrer Vegetation und ihres Klimas gerne mit der französischen Riviera verglichen. Für die Baden-Badener ging mit dem Rückflug eine Reise mit vielen Eindrücken und Erlebnissen zu Ende.

Auf dem Bild bewundern die Bürgereisenden den italienischen Garten im Liwadija-Palast bei Jalta. Die frühere Stalin-Datscha war Ort der „Konferenz von Jalta“, bei der Stalin mit Roosevelt und Churchill die Aufteilung Deutschlands nach dem verlorenen Krieg besprach.