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Partnerschaftsverein Baden-Baden

Sommerliche Bürgerreise nach Menton – nächstes Jahr Mentoneser Kochkurs mit Capeline

38 Baden-Badener nahmen an der Bürgerreise in Baden-Badens südfranzösische Partnerstadt Menton teil. Marie-France Steiner und Sandra Walther vom Partnerschaftsverein haben die vom 21. bis 27. Juni gehende Reise vorbereitet.

Foto 1:
Kleine Gruppe bei l‘Annonciade
Foto 2:
Übergabe Gastgeschenk an Martine Caserio

Nach der inzwischen dritten von Steiner und Walther geplanten Bürgerreise hat der Ablauf des ersten Tages schon Tradition: Stadtführung durch die malerische Mentoneser Altstadt mit René Doumène, Vater von Marie-France Steiner, die in Menton aufwuchs. Eingebunden war ein erlebnisreicher Auftritt der Folkloregruppe „La Capeline“.

Danach gab es im „Haus der Traditionen“ selbstgemachtes Fougasse, ein typisch provencalisches Brot. Das mundete den Badenern so gut, dass die Capeline-Mitglieder spontan entschieden, während der nächstjährigen Bürgerreise vom 5. bis 11. Juni einen kleinen Kochkurs für Spezialitäten aus Menton anzubieten. Die typischen Spezialitäten wie Pichade und Barba Jouans kosteten die Bürgerreisenden beim Picknick im „Pian“, einem Olivenhain mit 600, zum Teil über 1000 Jahre alten Olivenbäumen. Die Stimmung und das Ambiente waren beeindruckend. Am Ende tanzten Deutsche und Franzosen gemeinsam einen Volkstanz, gelebte Partnerschaft.

Viel zu sehen gab es in Menton und der zauberhaften mediterranen Umgebung. So gab es Besuche im Museum der schönen Künste im Palais Carnolès, im prachtvollen Garten „Fontana Rosa“ und in der Villa Ephrussi de Rothschild am Cap Ferrat. Auf dem Programm standen zudem die Besichtigungen des Cistercienserklosters le Thoronet und des Weinguts „Château de Berne“ in Lorgues mit stilvoller Weinprobe. Und an jedem Abend ging die Gruppe in das Strandrestaurant „La Melijo Plage“ mit einmaligem Blick auf die malerische Altstadt Mentons.

Besonders gefreut haben sich die Baden-Badener über den offiziellen Empfang der Stadt durch Kulturbürgermeisterin Martine Caserio. Dabei betonte sie bei der Begrüßung der Reisegruppe, Baden-Baden sei ihr unter all den Partnerstädten Mentons die liebste.

Beschäftigt haben sich die Reisenden aber auch mit Ventimiglia, dem bereits italienischen Nachbarort Mentons. Dort sitzen Flüchtlinge an der Grenze, die nicht nach Frankreich einreisen dürfen. Helfer des französischen und italienischen Roten Kreuzes sind vor Ort, ebenso Bürger aus Menton, die die Menschen mit Kleidung und Essen versorgen. Von Menton aus kann man die Stelle hinter der italienischen Grenze sehen, an der sich die Flüchtlinge aufhalten.