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Partnerschaftsverein Baden-Baden

Gelungene Bürgerreise nach Sotchi

Beeindruckt waren die Teilnehmer der zweiten Bürgerreise des Partnerschaftsvereins in Baden-Badens jüngste Partnerstadt Sotschi. Die Olympiastadt liegt am Ufer des Schwarzen Meer, den Hintergrund bildet das Bergmassiv des Kaukasus. Kurt Liebenstein organisierte die Reise.

Erstes Gruppenfoto:
Im Olympischen Museum.
Zweites Gruppenfoto:
Auf den Bergen des Kaukasus.

Die Begrüßung der russischen Gastgeber begann mit einem Empfang am Flughafen mit „Salz und Brot“ und einem Glas Sekt. Es folgte eine Vielzahl von Besuchen und Besichtigungen zum Kennenlernen von Land, Leuten und Kultur. Am Anfang stand ein Stadtrundgang zum Hafen und der Uferpromenade, Botanischem Garten und Kunstmuseum. Der Tag endete in einem kaukasischen Restaurant mit georgischen Gerichten, begleitet von temperamentvollen georgischen Tänzern.

Das heutige Stadtbild von Sotschi ist von den Olympischen Winterspielen 2014 geprägt. Die gesamte Infrastruktur machte einen großen Schritt nach vorne. Tunnellösungen schaffen heute den Verkehr zu bewältigen. Parallel zur früher einzigen Uferstraße wurden Entlastungsstraßen gebaut, Kreuzungen beseitigt, Gas, Wasser, Strom und moderne Kommunikationsleitungen neu verlegt. Sotschi ist mit seinem großen Baumbestand eine grüne, aber auch sehr saubere Stadt.

Die architektonisch gelungenen Olympiastadien liegen etwa 20 km vom Stadtzentrum entfernt. Die Skisportpisten liegen auf 2200 Meter Höhe und bieten von dort eine großartige Sicht auf die Gipfel des Westkaukasus und hinunter auf Sotschi und das Schwarze Meer.

Der herzliche Empfang der Stadt Sotschi durch Bürgermeister Oleg Yasuk im „Olympischen Museum“ war einer der Reisehöhepunkte. Der anschließende Besuch der Stalin-Datscha brachte den Teilnehmern die jüngere russische Geschichte näher.

Die vielen Sanatorien in Sotschi stellen Medizingeschichte dar: Der Besuch des in den 1930er-Jahren gebauten Sanatoriums der russischen Metallarbeitergewerkschaft war deshalb sehr aufschlussreich. Im historisierenden stalinistischen Stil gebaut, großartig über dem Meer gelegen und stilvoll renoviert, erfuhren die Teilnehmer einiges über die Sanatorienkultur, wie sie in Deutschland in dieser Form nicht mehr besteht, in Russland aber nach wie vor gepflegt wird.

In Sotschi liegt die nördlichste Teeplantage der Erde. Dort gab es Informationen über den Teeanbau, anschließend Tee aus dem Samowar mit Kuchen, Nüssen und Honig, umrahmt mit traditionellen russischen Liedern. Mitten ins tägliche Leben führte der Besuch der „Markthalle“. Hier faszinierte das Angebot an Gemüse und Früchten aus der subtropischen Landschaft Sotschis. Fast besinnlich endete der Tag beim Abendessen in einem stilvollen Restaurant mit dem Anschnitt der „Freundschaftstorte Baden-Baden Sotschi“ zum Dessert.

Mit vielen interessanten Eindrücken im Gepäck reisten die Teilnehmer aus der Partnerstadt zurück. Reiseleiter Kurt Liebenstein fasste seine Eindrucke zusammen: „Eine Vertiefung der Partnerschaft mit Sotschi ist gerade in politisch angespannten Zeiten wichtig. Das Kennenlernen von Land und Leuten machte Freude und gibt Mut.“